REVISION

2014-10-08 18_20_16-Veranstaltungshinweis Revision [Compatibility Mode] - Microsoft Word (Product Ac

Veranstaltungshinweis
Einladung zur Filmvorführung
Zeit: Montag, 13. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Ort: Celle Kino achteinhalb e.V., CD-Kaserne
Wir laden Sie ganz herzlich zur Vorführung des Dokumentarfilms „Revision“ (2012, Regie: Philip Scheffner) in das Kino achteinhalb e.V. (Gelände der CD-Kaserne) ein. Im Anschluss an die Filmvorführung wird es die Möglichkeit geben mit Kenan Emini vom Roma Center Göttingen e.V. ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.

Zum Inhalt des Films:

Am 29. Juni 1992 entdeckt ein Bauer zwei Körper in einem Getreidefeld in Mecklenburg-Vorpommern. Ermittlungen ergeben, dass es sich bei den Toten um rumänische Staatsbürger handelt. Sie werden bei dem Versuch, die EU-Außengrenze zu überschreiten, von Jägern
erschossen. Diese geben an, die Menschen mit Wildschweinen verwechselt zu haben.
Vier Jahre später beginnt der Prozess. Welcher der Jäger den tödlichen Schuss abgegeben hat, lässt sich nie beweisen. Das Urteil: Freispruch. dpa meldet: „Aus Rumänien ist niemand zur Urteilsverkündung angereist.“ In den Akten stehen die Namen und Adressen von Grigore Velcu und Eudache Calderar. Ihre Familien wussten nicht, dass jemals ein Prozess stattgefunden hat.

Mit REVISION wird ein juristisch abgeschlossener Kriminalfall einer filmischen Revision unterzogen, die Orte, Personen und Erinnerungen miteinander verknüpft und ein fragiles Geflecht aus Versionen und Perspektiven einer „europäischen Geschichte“ ergibt.
(Quelle: http://revision-film.eu/de/2/news)

Die Filmvorführung ist Teil der kulturellen Veranstaltungsreihe zum aktuellen Qualifizierungsprogramm „Geschichte ist nicht von gestern: Entrechtung und Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart“ des Projekts „Entrechtung als Lebenserfahrung“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt thematisiert zentrale Fragestellungen zu Menschenrechten, Zivilgesellschaft, Vielfalt und Teilhabe unter Bezug auf exemplarische Orte nationalsozialistischer Verbrechen und entwickelt verschiedene Bildungsangebote (u.a. Planspiele, internationalen Expert/inn/enaustausch, Praxisseminare).

Kommentar

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