Kinder und Jugendliche in der NS-Zwangsarbeit

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Kinder und Jugendliche in der NS-Zwangsarbeit
Eine Führung durch die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit“

Sonntag, 4. November 2018| 14:30  – 16:00 Uhr

mit Tabea Hildebrandt, Geschichtsstudentin

Ort: Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945″ in der BBS II, Göttingen, Godehardstraße 11

Bis zu 60.000 Menschen mussten während des Zweiten Weltkrieges in Göttingen und Umgebung Zwangsarbeit leisten. Viele von ihnen waren noch sehr jung – einige waren Jugendliche oder sogar Kinder. In dieser thematischen Führung durch die Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ werden fünf dieser jungen Zwangsarbeitenden vorgestellt. Sie waren zwischen fünf und 21 Jahren alt, als sie in Polen, der Sowjetunion, den Niederlanden oder Italien von Wehrmachtssoldaten aus ihren Heimatdörfern entführt und nach Südniedersachsen deportiert wurden. Wie sah ihr Leben in der Zwangsarbeit aus? Welche rassistischen Gesetze und Vorurteile bestimmten ihre Überlebenschancen und Handlungsstrategien? Wie empfanden sie ihre Befreiung 1945 und welche Spielräume hatten sie danach, ihr Leben zu gestalten?

Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Voranmeldung: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder Tel. 0551 / 50 76 45 54

Veranstaltet von der Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945“ und der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Darüber hinaus hat die Ausstellung am 4. November 2018 von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Am Sonntag, 21.Oktober ist ebenfalls von 14.00-17.00 Uhr geöffnet. Das ist der letzte Sonntag, an dem die Sonderausstellung “45 Jahre Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma” in Göttingen besucht werden kann. Die Sonderausstellung wird am 26. Oktober abgebaut.

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Alle weiteren Veranstaltungen der Reihe finden Sie im Flyer.

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