Diskriminierung, Verfolgung, Ermordung. Der nationalsozialistische Genozid an den Sinti und Roma.

Pressemitteilung

Diskriminierung, Verfolgung, Ermordung. Der nationalsozialistische Genozid an den Sinti und Roma.

Samstag, 27.01.2018, 19.30 Uhr

Altes Rathaus, Göttingen

Am kommenden Samstag, 27.01. jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee zum 73. Mal. Dorthin wurden vor 75 Jahren auch Sinti und Roma aus dem Konzentrationslager Moringen bei Göttingen in Tod und Elend deportiert. Das Göttinger Bündnis zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus widmet sich deshalb mit seiner jährlichen Veranstaltung am Holocaust-Gedenktag dem nationalsozialistischen Genozid an den Sinti und Roma Europas. Kenan Emini (Roma-Center Göttingen), Ilona Lagrene (Autorin und Bürgerrechtlerin) und Dr. Dietmar Sedlaczek (KZ-Gedenkstätte Moringen) berichten bei der Veranstaltung im Alten Rathaus von der Geschichte des Genozids, seiner Verleugnung in der Bundesrepublik, dem Kampf um Anerkennung und der gegenwärtigen Diskriminierung und Ausgrenzung von Sinti und Roma überall in Europa. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

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