AFTER – WORK – BILDUNG

AFTER – WORK – BILDUNG.2015
Die Organisierung von Niedriglohn-beschäftigten in Worker Centers
In den USA sorgen Proteste im Niedriglohnsektor immer wieder für Schlagzeilen. Anfang Dezember streikten in mehr als 190 Städten Beschäftigte der Fastfoodketten, Pflege-kräfte, Flughafen- und Einzelhandelsangestellte. Die Proteste stützen sich häufig auf Organizing-Strategien, wie sie in den sogenannten Worker Centers entwickelt wurden. Sie kombinieren juristisches Vorgehen mit öffentlichkeits-wirksamen Kampagnen. Worker Centers sind eine alternative Form der außerbetrieblichen Organisierung von Beschäftigten. Sie können und wollen Gewerkschaften nicht ersetzen. Ihre Erfahrungen bieten jedoch wichtige Impulse insbesondere für den Umgang mit MigrantInnen. Was kann von den Organisierungen und Kampagnen der US-amerikanischen Worker Centers gelernt werden? Auch in Deutschland wächst das Bewusstsein, dass die Bekämpfung von Lohndumping bei MigrantInnen neue Ansätze erfordert.

2015-06-06 17_44_41-AWB-Worker_Centers_23.06.2015.pdf - Adobe Reader

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Roma Center Göttingen statt.

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